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17. Mai 2012 |
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Bedeutende Köpfe unserer Region
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Friedrich Hölderlin Friedrich Hölderlin wurde am 20.3.1770 in Lauffen am Neckar geboren. Sein Vater war ein Klosterpfleger, die Mutter Pastorentochter. Er erhielt eine pietistische Erziehung durch Mutter, Großmutter und Tante. Bis 1784 besuchte er Schulen in Nürtingen und Denkendorf. Da er von den Eltern zum Theologen bestimmt war, besuchte er das Seminar in Maulbronn, von 1788 bis 1793 studierte er am Theologischen Seminar in Tübingen. Hölderlin war mit Hegel und Schelling befreundet.
Er hatte eine wachsende Abneigung gegen den Pfarrerberuf und wurde 1793/94 auf Empfehlung von Schiller Hauslehrer bei Charlotte von Kalb in Waltershausen, Thüringen. 1794 besuchte er die Universität in Jena. Er erhielt 1796 eine Stelle als Hauslehrer bei dem Frankfurter Bankier Gontard. Die schwärmerische Liebe zu dessen Gattin Susette (die von dieser erwidert wurde) endete, weil Gontard die Trennung der beiden erzwang.
1797 Begegnung mit Goethe. 1800 Stuttgart und Nürtingen. 1802 Hauslehrer in der Schweiz. 1802 in Bordeaux; 1802-1804 völlig zerrüttet und krank bei seiner Mutter. 1804 durch Vermittlung von Isaac von Sinclair, einem langjährigen Freund, Bibliothekar in Homburg.
1806 Heilanstalt Tübingen; seit 1808 in geistiger Umnachtung, seit 1807 in Pflege des Tischlerehepaares Zimmer, wo er bis zu seinem Tode hindämmerte.
Hölderlin starb am 7.6.1843 in Tübingen.
|  |  | Theodor Heuss Theodor Heuss (* 31. Januar 1884 in Brackenheim; † 12. Dezember 1963 in Stuttgart) war ein deutscher Politiker (Fortschrittliche Volkspartei, DDP und FDP/DVP).
Der Politikwissenschaftler und Journalist war von 1949 bis 1959 erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.
|  |  | Manfred Kyber Geboren am 01.03.1880 in Riga, gestorben am 10.03.1933 in Löwenstein/Württemberg.
Kyber studierte von 1900 - 1902 Philosophie, Psychologie und Deutsche Literaturgeschichte in Leipzig. Er arbeitete als Verlagsangestellter und war Leiter der "Deutschen Volksbühne" in Riga. Kyber war ein Anhänger Rudolf Steiners, seine anthroposophischen Tiergeschichten zeigen diesen Einfluß. Kyber setzte sich vehement für den Tierschutz ein.
|  |  | Hans Schweiner Der Steinmetz Hans Schweiner erbaute 1513 bis 1529 den Westturm im Renaissancestil.
|  |  | Justinus (Andreas Christian) Kerner Geboren am 18.9.1786 in Ludwigsburg; gestorben am 21.2.1862 in Weinsberg.
Kerner war das sechste und jüngste Kind eines Oberamtmanns und Regierungsrats. Seine Kindheit verlebte er in Maulbronn und Ludwigsburg, wo er die Lateinschule besuchte und eine kaufmännische Lehre absolvierte. 1804 bis 1808 studierte er Medizin in Tübingen, daneben pflegte er den Umgang mit einem Kreis von Freunden der lyrischen Dichtung, unter ihnen Uhland, Karl Mayer, Heinrich Köstlin, Varnhagen von Ense. Seine ersten Gedichte veröffentlichte Kerner 1807/08 in Leo von Seckendorfs »Musenalmanachen« und in Arnims »Zeitung für Einsiedler«. Eine einjährige Bildungsreise führte ihn im Frühjahr 1809 nach Hamburg, wo er in einem von seinem Bruder geleiteten Spital arbeitete; von dort aus besuchte er Fouqué und Chamisso in Berlin. Im Herbst 1809 reiste er weiter nach Wien, dort hatte er Umgang mit Dorothea und Friedrich Schlegel und lernte Beethoven kennen. Ab Herbst 1810 wirkte er als praktischer Arzt in kleinen württembergischen Orten, ab Januar 1819 in Weinsberg. In Zusammenarbeit mit Uhland und Schwab erstellte er zwei Sammelwerke, den »Poetischen Almanach für das Jahr 1812« (Herausgeber Kerner) und den »Deutschen Dichterwald« (Herausgeber Kerner, Fouqué; und Uhland). In die württembergischen Verfassungskämpfe (1817-1819) griff er mit einigen Aufsätzen ein, zog sich aber später auf eine politikfeindliche Innerlichkeit zurück. Sein 1822 in Weinsberg erbautes Haus wurde zu einem der geistigen Zentren Württembergs. Ab 1851 erblindete er zunehmend.
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