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18. Mai 2012 |
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Mittwoch, 16. Juni. 2010
Lob von hoher Ebene
Für die Einrichtung eines Krankenhauses in Songa (Burundi) erhielt der Rotary Club Horb/Oberer Neckar die Distrikt-Auszeichnung.
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![Helmut Steeb üebrreicht Distrikt-Auszeichnung an Wolfgang Kronenbitter]() |
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| Helmut Steeb, Governor des "Distrikt 1830", einem Verbund von 51 Rotary Clubs in Südwesten Deutschlands, überreichte dem Präsidenten des Rotary Clubs Horb/Oberer Neckar, Wolfgang Kronenbitter (rechts) die Distrikt-Auszeichnung für die Einrichtung des Krankenhauses in Songa im zentralafrikanischen Burundi. Privatbild
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Horb. Der Präsident des Rotary Clubs Horb/Oberer Neckar, Wolfgang Kronenbitter, nahm die Auszeichnung bei der Distriktkonferenz in Heilbronn entgegen. "Der Rotary Club ist stolz über die Auszeichnung", sagte Wolfgang Kronenbitter. Das Projekt geht auf die Initiative des Altheimer Arztes und Rotariermitglieds Dr. Rainer Schach zurück. Er wurde bei einer Delegationsreise des Landes Baden-Württemberg im März vergangenen Jahres auf die notdürftig betriebene Krankenstation des katholischen Bene-Therese-Ordens in Songa aufmerksam. Der Besuch war für Schach eine Initialzündung, den vielen Not leidenden Menschen in Burundi medizinisch zu helfen. Im Rotary Club Horb/Oberer Neckar und in der Region hat Schach für das Burundi-Projekt gleichermaßen Begeisterung entfacht.
Mitte des vergangenen Jahres haben die Rotarier damit begonnen, Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände von Krankenhäusern in Deutschland und bis in die Schweiz zu sammeln. In zwei Schiffscontainern wurden die Hilfsgüter nach Burundi verschifft.
Die Kosten für die bauliche Sanierung des Gebäudes, den Kauf medizinischer Geräte, Medikamente, Hilfsmittel sowie für den Transport betrugen 110 000 Euro. Diese Summe kam durch Spenden zusammen.
Präsident Wolfgang Kronenbitter betonte, dass dies nur durch die großartige Unterstützung vieler Menschen und Unternehmen möglich war. Über 270 Menschen, Vereine, Schulgruppen, Unternehmen und sonstige Institutionen haben gespendet, so Wolfgang Kronenbitter. Zur Finanzierung trug auch die Benefiz-Gala des Rotary Clubs zugunsten des Projektes bei. Der geschätzte Wert der vom Rotary Club eingesammelten Sachspenden beträgt etwa eine Million Euro.
"Der Rotary Club ist sehr stolz, mit Dr. Rainer Schach, einen Menschen mit großem Willen zur Hilfsbereitschaft in seinen Reihen zu haben." Schach sei im Krankenhaus in Songa wohl schon zum „Albert Schweizer Burundis“ geworden, sagte Kronenbitter. Der Rotary Club habe ihn nach besten Kräften unterstützt und einen Beitrag zur humanitären Hilfe für Menschen in existenzieller, lebensbedrohender Not geleistet.
Quelle: Schwäbisches Tagblatt
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