Seit 5 Jahren
ist es still geworden auf dem Münsinger Truppenübungsplatz: die Bundeswehr ist
abgezogen - dafür dürfen jetzt die Wanderer in das ehemalige Sperrgelände. Anstelle
des üblichen Abendmeetings zum Monatsende erlebten die Clubmitglieder mit
Partnerinnen, Partnern und Kindern einen stimmungsvollen Ausflug von Auingen
nach Gruorn durch die nebelverhangene Winterlandschaft der Alb.
Im ehemaligen
Schulhaus gegenüber der Kirche erwarteten sie Kaminfeuer, Glühwein und heiße
Schokolade sowie ein reichhaltiges Büffet mit regionalen Köstlichkeiten -
aufgetischt vom Komitee zur Erhaltung Gruorns. Clubfreund Mike Münzing, als Münsinger
Bürgermeister ein Kenner der wechselvollen Geschichte des Truppenübungsplatzes
und des Dorfes Gruorn berichtete vom Millionenaufwand, mit dem Wege von
Munition geräumt worden waren. Und von rund 250 000 Tagesgästen, die mit geführten
Bustouren, zu Fuß oder mit dem Rad im vergangenen Jahr dieses Kernstück des
Biosphärengebietes Schwäbische Alb besucht haben.Vom früheren Leben im Dorf
Gruorn erzählen Bilder und Gegenstände im liebevoll eingerichteten Museum im
oberen Stockwerk des Schulhauses.
Die Rückkehr
zum Parkplatz mit Fackeln und knirschendem Schnee setzte den wirkungsvollen Schlusspunkt
unter dieses letzte rotarische Meeting des Jahres 2010.