Projekte des RC Stuttgart-Remstal
Der RC Stuttgart-Remstal ist Mitglied der Rotary-Stiftung Stuttgart. Diese Stiftung wird von allen Stuttgarter Clubs getragen und mittels ihr werden zahlreiche kleine und größere Hilfsprojekte unterstützt.
Darüber hinaus verfolgt der RC Stuttgart-Remstal clubintern eigene Hilfsprojekte.
Catio
Projektbeschreibung
Seit Jahren betreut der Rotary-Club Stuttgart Remstal ein Urwaldhospital in Catio, einem abgelegenen Ort in der Provinz Tombali/Guinea-Bissau/Westafrika.
Darüber hinaus hat sich diese Hilfsaktion auch auf verarmte Dörfer des
Landes und auf das Nationale Hospital Simao Mendes in Bissau
ausgeweitet.
In vielen Teilen dieses drittärmsten Landes der Erde ist die Hilfe aus “Alemanha“ inzwischen zu einem festen Begriff geworden.
Beinamputierte und Querschnittsgelähmte der Bürgerkriege, darunter
viele Jugendliche, sowie spastisch gelähmte Patienten bekamen durch die
rotarischen Rollstuhlspenden ein neues Leben geschenkt. Mehr als 150
Rollstühle wurden über die Seefracht nach Guinea-Bissau verschickt.
In dem vielen Spendengut befand sich auch eine große Zahl wertvoller
medizinischer Geräte und Apparate, eine Fülle von Medikamenten
(darunter viele Antibiotika), Hospitalwäsche in t gemessen,
Verbandszeug und v. m.
Die Medizin liegt in Guinea- Bissau im Argen.
Darüber hinaus kam eine Vielzahl von mechanischen Schreibmaschinen,
Fahrrädern, Nähmaschinen (Existenzgründungen), Generatoren (zur
Stromerzeugung) u.u.u. zum Versand.
Für den Bau kleiner Hospitalgebäude, für Benzin zum Betreiben von
Generatoren (Hilfsstrom für Operationen), für wichtige Anschaffungen
und Reparaturen konnten außerdem im Laufe der Jahre über 90.000 Euro
Spendengelder von Rotarierern, aber auch von einigen Spendern außerhalb
Rotarys, nach Guinea-Bissau überwiesen werden.
Ein Beispiel von vielen: Hospitalärzte und Pflegepersonal blieben
mehrfach über Monate ohne Gehalt. Durch Reisspenden vom Rotary-Club
Stuttgart-Remstal konnte ihnen und ihren Familien geholfen werden.
Der Rotary-Club Bissau (einziger Club im Land) ist uns bei der Durchführung unserer Aktionen eine wertvolle Hilfe!
Betreuung: Rot. Armin Schlüter und seine Enkelin Anke Schlüter
(Mehr über das Projekt können Sie durch den aufgeführten Link zur Distrikthomepage 1830 erfahren.) Temesvar
Zentrum für Beratung und Betreuung schwangerer Frauen mit unerwünschter Schwangerschaft.
Rumänien nimmt mit einer Abtreibungsrate von ca 75% aller
Schwangerschaften einen unrühmlichen Spitzenplatz in Europa ein.
Ursache ist in erster Linie die schlechte wirtschaftliche Situation.
Unser Club hat daher mit der Fundatia Pro Vita Medica in Timisoara
Kontakt aufgenommen, die sich bemüht, durch Betreuung von Schwangeren
diese dazu zu bringen, ihr Kind zur Welt zu bringen. Mit Hilfe unseres
Clubs wurde ein Heim eingerichtet, in dem nicht nur eine fachgerechte
Beratung durch eine Frauenärztin ermöglicht, sondern auch eine
Betreuung und Wohnung für Mutter und Kind unmittelbar nach der Geburt
angeboten wird.
Seit November 2002 ist das Haus in Betrieb. Die ersten jungen Mütter
mit ihren Neugeborenen oder Schwangere konnten aufgenommen werden. Im
Sommer 2003 wurde dort auch eine ärztliche Praxis eingerichtet. Die
Stiftung „Pro Vita Medica“ hat seit ihrem Bestehen ca. 5500 Frauen
beraten. 220 Schwangere konnten von ihrer Abtreibungsabsicht abgebracht
werden. Rund 175 Babys sind inzwischen geboren.
Betreuung: Rot. Karl Kollmann Boys´Home
Ausbildungszentrum für
Straßenkinder in Cebu, Philippinen
Alkoholismus, Drogen,
Spielsucht: Das sind die ständigen Begleiter vieler Menschen in den Elendsvierteln
der philippinischen Großstädte in Südostasien. Zahlreiche Familien zerbrechen.
Viele Kinder werden zum Opfer von sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt.
Die Folge: Den meisten dieser Kinder bleibt nur noch ein Leben in Armut auf der
Straße.
Diesen Kindern eine Chance
auf ein menschenwürdiges Leben zu geben, ist Aufgabe und Ziel der 1988
gegründeten Don Bosco Mission der Salesianer. Einen maßgeblichen Beitrag hierzu
leistet das 1999 fertiggestellte Ausbildungszentrum „Boys´Home“ für
Straßenkinder in der Region Cebu auf den Philippinen.
Das Ziel ist einfach: Um
nicht weiter den Einflüssen und Gefahren vor allem der Straße ausgeliefert zu
sein, müssen die Kinder ein neues Zuhause finden. Zielgruppe des
Ausbildungszentrums sind Straßenkinder, Waisen und Halbwaisen sowie Jugendliche
aus schwierigen sozialen Verhältnissen.
Wesentliche Elemente des
Cebu-„Boys´ Home“ für Jungen sind die Erziehung und die Ausbildung: Die
Salesianische Erziehung verbindet christliche Werte mit dem Vermitteln
handwerklicher und technischer Fähigkeiten. Die Salesianische Ausbildung bietet
nach einer Stabilisierungsphase im „Boys´ Home“ regelmäßigen Unterricht auf
Grund- und Mittelschulniveau an. Als Perspektive für ihr zukünftiges Leben
erlernen die Jungen in eigenen Werkstätten handwerkliche Fertigkeiten (wie
Schweißen, Fräsen und Drehen).
Insgesamt besteht die Hilfe
der Salesianer nicht allein darin, die Jungen von der Straße zu holen und ihnen
zu essen zu geben, sondern auch, sie zur nachhaltigen Selbsthilfe zu erziehen.
Die Jugendlichen erhalten damit eine reelle Chance auf eine sichere und bessere
Zukunft.
Überzeugt von den
menschenunwürdigen Zuständen der vielenKinder auf
philippinischen
Straßen und überzeugt von der
Hilfe, die den Jungen im Ausbildungszentrum
„Boys´ Home“ durch die Don
Bosco Mission angeboten wird, entschied sich derRotary Club Stuttgart-Remstal im Jahre
2005 dazu, dieses Projekt zu unterstützen.
Die Bilanz der rotarischen
Hilfe ist positiv. Mit den bisher gesammelten Spenden vonca. 10.000 Euro aus den Jahren
2005/2006 wurde die Ausbildung zur Holzverarbeitung mit4 neuen Maschinen gefördert. Mit den Spenden
aus den Jahren 2007/2008 von ca.30.000 Euro konnte die Ausbildung zur Metallverarbeitung mit weiteren 6
neuen Maschinen unterstützt werden.
Bisherige Berichte, Briefe und Bilder aus Cebu belegen den
Ausbildungserfolg und die Freude der Jungen.